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Klinkerimprägnierung

Klinkerimprägnierung: diffusionsoffener Schutz für Klinker und Fugen

Eine diffusionsoffene Imprägnierung kann die Wasseraufnahme geeigneter Klinkerflächen senken. Ob sie bei Ihrer Fassade in Gütersloh oder Ostwestfalen-Lippe sinnvoll ist, zeigen Befund und Probefläche.

Illustration: Eine behandschuhte Hand führt einen breiten Pinsel über rote Klinkersteine.

Diffusionsoffen

Klinker und Fuge bleiben atmungsaktiv, Feuchte kann weiter abtrocknen.

Ohne Film und Glanz

Wir verwenden matte Mittel. Wie Farbe und Struktur danach wirken, zeigt die Probefläche.

Wirkung an der Probefläche

Wir zeigen das Ergebnis an einer kleinen Fläche, bevor die Fassade behandelt wird.

Wann eine Imprägnierung sinnvoll ist

Eine Imprägnierung lohnt sich dort, wo Wasser regelmäßig auf die Fläche trifft oder wo sie schlecht abtrocknet.

Nach Reinigung oder Fugensanierung

Die Fläche ist gerade in gutem Zustand und soll es bleiben.

An Wetterseiten

Flächen mit häufigem Schlagregen nehmen mehr Wasser auf.

In schattigen und feuchten Lagen

Wo die Fläche langsam abtrocknet, siedelt sich schneller Bewuchs an.

Bei Ausblühungen und Verschmutzung

Die Neigung zu Schleiern und Anhaftungen wird reduziert.

Was die Imprägnierung an der Fläche verändert

Das Bild zeigt den Effekt, um den es geht: Regenwasser bleibt an der Oberfläche, statt in Stein und Fuge zu ziehen.

Illustration: Kleine Wassertropfen liegen auf roten Klinkersteinen neben grauen Mörtelfugen.

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Drei Wirkungen am Bild

Wasser perlt ab

Die Imprägnierung senkt die kapillare Wasseraufnahme. Tropfen bleiben an der Oberfläche.

Ohne Film und Glanz

Das Mittel zieht in den Stein ein und bildet keinen glänzenden Film. Ob sich der Farbton leicht vertieft, prüfen wir vorher auf einer Probefläche.

Fuge bleibt atmungsaktiv

Klinker und Fuge bleiben diffusionsoffen. Schadhafte Fugen werden vorher saniert.

Eine pauschale Haltbarkeits- oder Wirkungszusage gibt es nicht. Die Wirkung zeigen wir an einer Probefläche.

Was sie leistet und was nicht

Eine Imprägnierung senkt die Wasseraufnahme. Eine Abdichtung ist sie nicht.

Das leistet sie

  • Sie senkt die kapillare Wasseraufnahme, Klinker und Fuge bleiben atmungsaktiv.
  • Sie bildet keinen glänzenden Film; die Wirkung auf den Farbton zeigt die Probefläche.
  • Sie kann Ausblühungen, Bewuchs und Schmutzanhaftung verringern.

Das leistet sie nicht

  • Sie wirkt nicht gegen aufsteigende Feuchte, undichte Anschlüsse oder defekte Wasserführungen.
  • Sie ersetzt keine Fugensanierung. Auf einer schadhaften Fuge verdeckt sie den Schaden nur.
  • Eine pauschale Haltbarkeits- oder Wirkungszusage gibt es nicht. Eine spätere Auffrischung ist möglich.

Die Vorbereitung entscheidet

Die Imprägnierung wirkt nur auf einem geeigneten Untergrund. Diese drei Schritte erledigen wir vor dem Auftrag.

Illustration: Eine Reinigungslanze sprüht Wasser auf eine rote Klinkerwand mit grünlichen Belägen.

01

Reinigen und trocknen lassen

Die Fläche wird gereinigt und muss vor dem Auftrag ausreichend trocken sein.

Illustration: Eine behandschuhte Hand prüft eine Klinkerfuge, die andere hält ein Klemmbrett.

02

Fugen prüfen, Probefläche anlegen

Schadhafte Fugen sanieren wir vorher. Wir prüfen die Saugfähigkeit und zeigen die Wirkung an einer Probefläche.

Illustration: Behandschuhte Hände befestigen Schutzfolie und Klebeband an einem weißen Fensterrahmen.

03

Anschlüsse abkleben

Anschlüsse und angrenzende Bauteile kleben wir sauber ab. Den Ablauf dokumentieren wir, damit später nachvollziehbar ist, was ausgeführt wurde.

Ablauf der Imprägnierung

Fünf Stationen vom Befund bis zur Übergabe.

01

Befund und Saugfähigkeit

Wir begutachten die Fläche und prüfen, wie stark der Stein Wasser aufnimmt.

02

Vorbereiten

Reinigen, Trocknung sicherstellen, schadhafte Fugen sanieren, Anschlüsse abkleben.

03

Probefläche

An einer kleinen Fläche wird die Wirkung gezeigt, bevor die gesamte Fassade behandelt wird.

04

Auftrag

Das hydrophobierende Mittel wird sättigend im Nass-in-Nass-Verfahren aufgetragen, zum Beispiel im Kreuzgang.

05

Übergabe

Abnahme mit objektbezogenen Pflegehinweisen und Dokumentation des Ablaufs.

Häufige Fragen zur Klinkerimprägnierung

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an oder schreiben Sie uns, wir antworten gern.

Ist die Imprägnierung diffusionsoffen?

Ja. Wir verwenden Produkte, die die Wasserdampfdiffusion kaum behindern. So kann Feuchte aus der Wand weiter abtrocknen.

Verändert sich die Optik des Klinkers?

Das hängt von Stein und Mittel ab. Wir verwenden matte Mittel, die keinen glänzenden Film bilden; auf manchen Steinen kann der Farbton trotzdem etwas kräftiger wirken. Deshalb prüfen wir das Ergebnis auf einer Probefläche, bevor die ganze Fassade behandelt wird.

Wovon hängen die Kosten einer Imprägnierung ab?

Vor allem von der Fläche, der Saugfähigkeit des Steins und der Erreichbarkeit der Fassade. Hinzu kommen Vorarbeiten wie die Reinigung, das Abkleben der Anschlüsse oder die Sanierung schadhafter Fugen. Ob sich eine Imprägnierung für Ihre Fläche lohnt, klären wir vor Ort; Fotos und Standort können Sie uns vorab über die Kontaktseite senden.

Ersetzt die Imprägnierung eine Fugensanierung?

Nein. Sie wirkt auf der Oberfläche und reduziert die Wasseraufnahme. Schadhafte Fugen müssen vorher saniert werden, sonst bleibt der eigentliche Weg für Feuchte offen.

Passend dazu

Illustration: Unregelmäßige und stellenweise vertiefte Mörtelfugen zwischen verwitterten Klinkersteinen.

Der Schritt vor dem Schutz

Illustration: Eine Reinigungslanze sprüht Wasser auf eine rote Klinkerwand mit grünlichen Belägen.

Saubere Fläche als Voraussetzung

Illustration: Behandschuhte Hände führen Fugeisen und Mörtelbrett an einer Klinkerwand.

Neu- und Nachverfugung

Illustration: Zwei kleine Klinkermuster mit unterschiedlich gefärbten Fugen liegen auf einer Werkbank.

Weitere Antworten zu Schutz und Pflege

Direkt erreichbar

Saugfähigkeit prüfen lassen

Wir sehen die Fläche an, prüfen den Zustand der Fugen und zeigen die Wirkung an einer Probefläche.

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